Rund um Köln 26.05.2024 – Rennbericht von Jens Amthor

Anreise am Samstag mit 75min Stau, stattlichen Parkgebühren und bei der Startnummernausgabe Radsportnamen wie den Gorilla aus nächster Nähe sehen dürfen. 

Danach ging’s ab ins Hotel und einstimmen auf den ältesten Radklassiker in Deutschland.

Sonntag früh ging’s dann zeitig aus dem „Hotel“ raus, da der Gastgeber schlappe 40€ Aufpreis wollte, damit ich nach dem Rennen nochmal ins Hotel zum Duschen gehen kann. Die Frage war schnell beantwortet. Großstadt eben.

Leider ist irgendwas bei der Anmeldung schiefgelaufen und ich musste in Startblock 2 statt 1. Dafür dort ganz vorne. 

Nach dem Start ging’s kurz durch die Domstadt Richtung Bergisches Land. Die ersten 25km waren nach 35min abgehakt, hier hätte das Rennen heute auch schon vorbei sein können, nachdem einer meinte, er müsse vor einer Verkehrsinsel kurzentschlossen doch noch links statt rechts vorbei und ist mir direkt in die Gabel rein – zum Glück ohne Sturz. 

Danach begann das Sägezahnprofil mit einigen kurzen und knackigen Anstiegen, inkl. zweimal Kopfsteinerplasterpassage bei 8% hoch zum Schloss Bensberg. 

Zwischendurch hatten sich immer Gruppen gefunden, meist arbeiteten diese wenig gemeinsam, wodurch ich häufig ordentlich tief gehen musste. und Lücken geschlossen habe, hatte sich aber immer rentiert. 

Auf den letzten 15km zurück nach Köln wurde es dann nochmal richtig hektisch, dazu kamen Passanten, die mal eben noch die Straße überquerten. 

Insgesamt waren die Straßenverhältnisse eher mäßig, das Wetter mit 23 Grad perfekt. 

Nach 3:19:57h, 127km mit knapp über 1.200hm bin ich auf Rang 173. (AK: 89.) gelandet.

Das Schwarzwald-Trainingslager hat Wirkung gezeigt und darauf lässt sich nun gut weiter aufbauen.

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