Eschborn-Frankfurt, 01.05.2026

Markus:
Bei wieder einmal blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein ging es am 01. Mai nach Eschborn zum deutschen Radklassiker. Dieses Jahr mit größeren Ambitionen – das Ziel waren unter 3h, was letztes Jahr ganz knapp verpasst wurde. 
Aufgrund von Baustellen musste die original 103km lange Strecke dieses Jahr etwas verkürzt werden. Somit fehlten zum letzten Jahr ca 7km und 130Hm. 
Aber das Kernstück – der Feldberg – ist natürlich geblieben. So ging es nach schneller Anfangsphase und kurzem Sightseeing in Frankfurt ab Oberursel in den 11km Anstieg mit 540Hm. Knapp unter 33min oben angekommen in die verdiente Abfahrt. Nach ein paar schönen Ortsdurchfahrten mit Kofpfsteinpflaster noch zum Stimmungsmagneten Mammolshainer Stich. Bei top Stimmung durch die Bewohner und Fans in Mammolshain auch dieses Jahr kein Problem und auch mit neuer Bestzeit. Dann ging es auch schon mit Schwung zurück nach Eschborn. Zwar mit kürzerer Strecke, aber trotzdem mit 2:45h und knapp 35km/h auf jeden Fall das Ziel mit Dauergrinsen im Gesicht erreicht! 

Christopher:
Der Mai macht alles neu.

Jährlich zum ersten 1. Mai lädt Eschborn – neben dem Profirennen – auch die Jedermänner und -frauen zum Radspektakel auf drei verschiedenen Strecken ein. Im Vergleich zum Vorjahr wurde das Teilnehmerlimit noch einmal erhöht und es wurden 12.000 Startplätze vergeben. Daneben wurde der Start-/Zielbereich verlegt und rundum neu aufgebaut. Das war natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber problemlos umsetzbar. Durch die strukturierte Einteilung in viele Startblöcke mit unterschiedlichen Zeiten war die Fahrt durch die Stadt Frankfurt wesentlich harmonischer als in den Vorjahren und es ist lediglich zu kleineren Unfällen/Stürzen gekommen.

Zusammen mit Jens bin ich bei kühlen, aber sonnigen Bedingungen, aus Startblock B gestartet. Bis zum Feldberg ging es in einer großen Gruppe harmonisch durch die Bankerstadt. Um etwas Kräfte zu sparen, habe ich auf Positionskämpfe größtenteils verzichtet und mich in der Mitte des Feldes aufgehalten. Jens war etwas besser und weiter vorne positioniert, aber immer in Sichtweite.

Am Feldberg bin ich schnell zu Jens aufgefahren und gemeinsam haben wir eine ordentliche Gruppe gefunden und sind jeweils in Bestzeit in knapp über 31 Minuten oben angekommen. Bergab hat Jens dann gleich Druck gemacht und seine Abfahrtsqualitäten ausgespielt. Ich habe mich an seine Fersen geheftet und gemeinsam mit einigen anderen Fahrern hat sich eine relativ gut funktionierende Gruppe ergeben, bis sich unsere Wege an der Streckenteilung getrennt haben.

Da ich im vergangenen Jahr am Mammolshainer Stich 80 Plätze bis ins Ziel verloren habe, hatte ich mir dieses Mal die mittlere Strecke (Taunus Express ca. 85 km und 1.020 HM) vorgenommen, die den legendären Mammolshainer Stich einfach auslässt. Von den 1745 Teilnehmern auf der mittleren Distanz bin ich am Ende nach 2:15 Stunden mit einem Schnitt von 37,5 km/h auf Platz 14 (AK Platz 4) hochzufrieden ins Ziel gerollt. Meine Nettozeit ist im Vergleich zu den beiden Vorplatzierten sogar schneller gewesen, aber die Differenz zur Startzeit und der schnelleren Geschwindigkeit des Block A im ersten Teil der Strecke ist nicht so einfach aufholbar.

In Summe bin ich mit meinem Ergebnis natürlich sehr zufrieden und auch das Gelände fand ich sehr gut organisiert. Im Zielbereich habe ich dann noch Jens und Markus getroffen und wir konnten etwas quatschen, bevor es zum Zuschauen des Profirennens in die Frankfurter Innenstadt ging. Nächstes Jahr ist definitiv wieder fest im Rennkalender eingeplant, hoffentlich mit mehr Schwänen.

Jens:

2tes Rennen in 7 Tagen und zum 5. Mal in Folge ging es am 1. Mai zum Radklassiker nach Frankfurt.
Erneut bei bestem Wetter ☀️

Diesmal mit 12.000 Startern und entzerrten Startblöcken.
Dadurch war es weniger hektisch & blieb ohne Massenstürze bei der Durchfahrt durch die Skyline.
Am Feldberg wurde dann ordentlich Druck gemacht und in neuer PB gefahren.

In Mammolshain war noch genug im Tank, um ordentlich zu zünden 🚀

P 234, Form stimmt, jetzt 👀 Richtung große Rennen!

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