Arlberg-Giro, 142 km/2500 hm, 02.08.2026
Für Jens und Kilian ging es ein Wochenende nach Tirol zum Arlberg Giro. Beim Radmarathon-Debüt für Kilian warteten 142 Kilometern und 2500 Höhenmetern. Am Freitag nach der Anreise rollten sich die beiden kurz im Regenschauer ein und schauten den St. Anton Night Sprint an.
Am Samstag begann der Tag schon mit reichlich Kohlenhydraten am Frühstücksbuffet. Anschließend wurde der Anfang der Strecke gecheckt und die Vorbelastung durchgezogen. Danach wurden die Startnummern geholt und weitere Kohlenhydrate gefuttert – Mengen, mit denen Kilian zu kämpfen hatte. Aber wer schnell sein will, muss eben leiden. Für den restlichen Tag hieß es: Beine hoch und ausruhen für das Rennen am nächsten Tag.

Am Sonntagmorgen klingelte der Wecker kurz vor 4 Uhr und der Tag begann wieder mit ordentlich Carbs. Danach folgte ein kurzes Einrollen und ab ging es in die Startblöcke. Jens konnte aus dem ersten Startblock A starten, Kilian wurde leider in Startblock B gesteckt und startete drei Minuten nach dem schnellen Startblock A.
Nach dem Startschuss ging es direkt in den Arlbergpass mit 6 km und 500 Höhenmetern. Anschließend folgte eine schnelle und lange Abfahrt ins Klostertal. Hier war eine schnelle Gruppe extrem wichtig, um nicht alleine gegen den Wind kämpfen zu müssen. Nachdem man sich in der Gruppe etwas ausruhen konnte, ging es in den sehr steilen und langen Anstieg hoch zum Kops-Stausee mit durchschnittlich 10 % Steigung.
Danach ging es schnell ins Paznauntal – auch hier war eine Gruppe von Vorteil. Kilian konnte die Berge etwas schneller bezwingen als Jens, dafür konnte Jens den Abstand auf den flachen Stücken wieder vergrößern. 15 Kilometer vor dem Ziel konnte Kilian mit seiner Gruppe um das Baldiso Racing Squad zu Jens aufschließen. Kurz danach konnte Kilian das Tempo der Gruppe nicht mehr halten und war die letzten 10 Kilometer als Solofahrer unterwegs.
Insgesamt lief das Rennen für beide sehr gut. Für Jens war es eine gute Möglichkeit, die Form vor dem Ötztaler zu testen. Kilian konnte auf Platz 128 (AK 62) und Jens auf Platz 130 (AK 45) fahren. Ein Top-Event mit schöner Strecke und guter Organisation.

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